Heil
Es gibt eine Wahrheit.
Wir kennen sie, und die Wahrheit kennt uns.
Wenn wir ihr folgen, dann erlangen wir alle das, was wir uns wünschen.
Was wir uns wünschen, das ist Vergebung.
Was wir uns wünschen, das ist Erlösung.
Was wir uns wünschen, das ist das Leben.
Denn die Wahrheit ist das Leben, die Erlösung und die Vergebung.
Die Wahrheit ist das Leben, also ist sie die Abwesenheit des Todes und des Leids.
Die Wahrheit ist das Leben, also sind wir für das Leben.
Wenn die Wahrheit die Abwesenheit des Todes und des Leids ist und wir die Wahrheit kennen, dann müssen wir den Tod und das Leid mit allen Mitteln bekämpfen.
Wer die Wahrheit nicht kennt, dem muss sie offenbart werden.
Wer die Wahrheit leugnet, der muss überzeugt werden.
Wer für das Leben ist, kann die Wahrheit nicht leugnen.
Wem die Wahrheit offenbart wurde, sie aber leugnet, will die Wahrheit nicht erkennen.
Wer nicht für das Leben steht, steht für den Tod und das Leid.
Wenn wir den Tod bekämpfen müssen, dann müssen wir auch jene bekämpfen, die für Tod und Leid stehen.
Wenn wir jene bekämpfen müssen, die für Tod und Leid stehen und die Wahrheit die Abwesenheit des Todes ist, dann müssen wir die bekämpfen, die die Wahrheit nicht erkennen wollen.
Sehr schön, obwohl ich mit Poesie eigentlich nichts am Hut habe.
Ein wenig mehr Kontrast würde der Seite gut tun, man muss ja alles markieren um zu wissen was man beim Kommentieren wo eingeben muss 😉
Stylistisch wieder ganz ordentlich.
Der Inhalt ist kompletter Schwafug.
Logik ist nicht gerade deine Stärke.
Beispiel:
Du verlangst, der Wahrheit willens, sie mit allen Mitteln zu verteidigen, sprich man kann anderen Leid/Tod zufügen.
Was ist wenn man sich selbst opfert um andere vor Leid/Tod zu schützen?
Erlösung und Vergebung erlangt man wenn dann nur mit dem Tod, ganz abgesehen davon, dass es esoterisches Gelaber ist.
Hi,
der Text ist ohne Kontext etwas schwer zu durchschauen. Er präsentiert nur das Grundgerüst einer fundamentalistischen Ideologie. Man startet bei dem Wunsch nach Leben/Heil und kurz danach ist man dabei, jene zu verfolgen, die anders denken. Allerdings spricht die Tatsache, dass meine Intention halb verstanden wurde, für den Text.
Wir können das gerne weiter diskutieren, so lange es sich verbal im Rahmen hält.
Der Text klingt für mich geradezu ironisch. Schließlich soll man jenen Leid zufügen, die Tod/Leid bringen. Damit bringt man selbst Leid. Man soll sich selbst vernichten um dem Leben und der Wahrheit zu dienen?
Ich glaube nicht, dass du das sagen wolltest, aber wie du schon sagtest: Vermutlich fehlt mir der Kontext.
Was mir auch auffällt, ist, dass du Leben und Leiden als Gegensätze darstellst. Ich bin kein Buddhist (ich bin ganz und gar nicht religiös), aber ich bin durchaus der Auffassung, dass Leben ohne Leid unmöglich ist und beides zusammen gehört. Auch, wenn ich kein Pessimist bin.
Meine Intention war zu verfolgen, wie eine „Heils“lehre relativ schnell genau das Gegenteil vom dem anstrebt, was ihr Name eigentlich vermuten lässt. Das kann man als eine Art von Ironie betrachten, ja 🙂
Das hast du dann auf jeden Fall geschafft. Nicht schlecht.
Anna Blume