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	<title>Kommentare zu: Der Wunsch</title>
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	<description>Gedanken. Erinnerungen. Konstrukte. - Erzählungen, Experimente, Ergebnisse eines fraktalen Zeitalters.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 19:51:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Less Jess</title>
		<link>http://badindicator.de/blog/2009/01/12/der-wunsch/comment-page-1/#comment-1352</link>
		<dc:creator>Less Jess</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 18:08:53 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Erklärung: Die Verbindung ist eher im Bild als im Text zu finden. Jedoch ist andererseits bei langem Betrachten noch mehr Zusammenhang zu erkennen, denke ich. Denn auch der Wunsch könnte sich in dem stets gegenwärtigen weißen und doch lichtlosen Fleck äußern, der sich langsam durchs Papier frisst. Vielleicht ist es eine Illusion das Gleichgewicht ewig halten zu können, denn irgendwann werden sich die weißen Flammen des Wunsches so weit durchgefressen haben, dass es nichts mehr gibt als den weißen, leeren Wunsch.
Doch eine Weile scheint es zu klappen. Genauso wie es eine Weile klappt die Augen zu verschließen. Für eine Weile eben. 

Ich denke hiermit wäre ein Verbindungfaden zwischen dem Text und dem Kommentar gesponnen. Weitere sind möglich. Denn vielleicht handelt es sich bei letzterem eher um eine zweite Perspektive. Nicht unbeteiligt. Durchaus mit leidend. Vielleicht sogar mehr leidend. Aber eben aus den Augen eines anderen gesehen. Das muss natürlich nicht in jedem Sinne von außen heißen. Aber in einem speziellen und vielleicht sogar dem tragischsten Sinne heißt es von außen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Erklärung: Die Verbindung ist eher im Bild als im Text zu finden. Jedoch ist andererseits bei langem Betrachten noch mehr Zusammenhang zu erkennen, denke ich. Denn auch der Wunsch könnte sich in dem stets gegenwärtigen weißen und doch lichtlosen Fleck äußern, der sich langsam durchs Papier frisst. Vielleicht ist es eine Illusion das Gleichgewicht ewig halten zu können, denn irgendwann werden sich die weißen Flammen des Wunsches so weit durchgefressen haben, dass es nichts mehr gibt als den weißen, leeren Wunsch.<br />
Doch eine Weile scheint es zu klappen. Genauso wie es eine Weile klappt die Augen zu verschließen. Für eine Weile eben. </p>
<p>Ich denke hiermit wäre ein Verbindungfaden zwischen dem Text und dem Kommentar gesponnen. Weitere sind möglich. Denn vielleicht handelt es sich bei letzterem eher um eine zweite Perspektive. Nicht unbeteiligt. Durchaus mit leidend. Vielleicht sogar mehr leidend. Aber eben aus den Augen eines anderen gesehen. Das muss natürlich nicht in jedem Sinne von außen heißen. Aber in einem speziellen und vielleicht sogar dem tragischsten Sinne heißt es von außen.</p>
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		<title>Von: Less Jess Ka</title>
		<link>http://badindicator.de/blog/2009/01/12/der-wunsch/comment-page-1/#comment-1351</link>
		<dc:creator>Less Jess Ka</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 17:52:15 +0000</pubDate>
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		<description>Wie können die kleinen Kristalle so weich wirken? Vom Wind hin und hergeweht bildet sich eine sanfte Decke. Sie versteckt all die Ecken und Kanten. Sie gibt ihnen den Raum. Es ist nicht so, dass sie verhüllt und übertüncht. Behalte sie nur, die Ecken und Kanten. Trotzdem umhüllt sie dich in ihrer Umarmung. Behalte sie. Sie sind geschützt. Auf der Decke tanzen andere Schatten. Andere, nicht deine. Und doch keine unbedeutenden. Und doch haben sie etwas mit dir zu tun. Auch diese Schatten wirken sanft auf der Decke. Nicht nur nach unten umhüllt sie. Sie schafft auch Raum. Sie schafft Raum für den Schattentanz. Um die verschwimmenden Grenzen des Lichtspieles zu sehen muss die Oberfläche glatt sein.  
Dann macht es vielleicht auch gar nichts, dass dort am Horizont ein weißer Fleck ist. Dann ist es vielleicht alles nicht so schlimm. Und wenn er wächst und immer größer wird. dort schneidet jemand etwas heraus. Dort ist ein Loch im Papier. Dort wird die Welt leer. 
Was ist es, das da auf uns zukommt. Was passiert wenn sich die weißen Flammen durch den Schnee fressen?
Es ist eine andere Art von Licht, diese weißen Flammen. Sie haben nichts gemeinsam mit dem verschwommenen gelblichen Spiel der Lichter. Sie sind es nicht, die den Baum auf den Boden malen. Sie sind es nicht. 
Noch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie können die kleinen Kristalle so weich wirken? Vom Wind hin und hergeweht bildet sich eine sanfte Decke. Sie versteckt all die Ecken und Kanten. Sie gibt ihnen den Raum. Es ist nicht so, dass sie verhüllt und übertüncht. Behalte sie nur, die Ecken und Kanten. Trotzdem umhüllt sie dich in ihrer Umarmung. Behalte sie. Sie sind geschützt. Auf der Decke tanzen andere Schatten. Andere, nicht deine. Und doch keine unbedeutenden. Und doch haben sie etwas mit dir zu tun. Auch diese Schatten wirken sanft auf der Decke. Nicht nur nach unten umhüllt sie. Sie schafft auch Raum. Sie schafft Raum für den Schattentanz. Um die verschwimmenden Grenzen des Lichtspieles zu sehen muss die Oberfläche glatt sein.<br />
Dann macht es vielleicht auch gar nichts, dass dort am Horizont ein weißer Fleck ist. Dann ist es vielleicht alles nicht so schlimm. Und wenn er wächst und immer größer wird. dort schneidet jemand etwas heraus. Dort ist ein Loch im Papier. Dort wird die Welt leer.<br />
Was ist es, das da auf uns zukommt. Was passiert wenn sich die weißen Flammen durch den Schnee fressen?<br />
Es ist eine andere Art von Licht, diese weißen Flammen. Sie haben nichts gemeinsam mit dem verschwommenen gelblichen Spiel der Lichter. Sie sind es nicht, die den Baum auf den Boden malen. Sie sind es nicht.<br />
Noch nicht.</p>
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