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	<title>Kommentare zu: Avatar</title>
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	<description>Gedanken. Erinnerungen. Konstrukte. - Erzählungen, Experimente, Ergebnisse eines fraktalen Zeitalters.</description>
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		<title>Von: bad_indicator &#187; Archiv &#187; Poetry Slam in Helmstedt</title>
		<link>http://badindicator.de/blog/2009/01/23/avatar/comment-page-1/#comment-1413</link>
		<dc:creator>bad_indicator &#187; Archiv &#187; Poetry Slam in Helmstedt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 16:22:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] - der gelbe salon. Auch ich werde mich dort gegen 20 Uhr einfinden und eine geraffte Variante von Avatar lesen. Sollte ich in die Finalrunde einziehen, werde ich eine gekürzte Fassung von 5 Uhr 55 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8211; der gelbe salon. Auch ich werde mich dort gegen 20 Uhr einfinden und eine geraffte Variante von Avatar lesen. Sollte ich in die Finalrunde einziehen, werde ich eine gekürzte Fassung von 5 Uhr 55 [...]</p>
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		<title>Von: bad_indicator</title>
		<link>http://badindicator.de/blog/2009/01/23/avatar/comment-page-1/#comment-1364</link>
		<dc:creator>bad_indicator</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:34:46 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht ist das richtig. Ich sehe da schon noch einen wesentlichen Unterschied; Mittelmaß ist, denke ich, nicht so sehr mit Schönheit und Erhabenheit verbunden. Denn das ist ja dieses Verklärende; wir identifizieren Perfektion mit Schönheit o.ä.. Es kann aber auch gut sein, dass das Mittelmaß auf der anderen Seite mit Geborgenheit, Frieden und Gemütichkeit identifiziert wird, das kann sein.


btw: Vielleicht besteht das Problem des Avatars gerade darin, dass er &quot;Perfektion&quot; und &quot;perfekt funktionierend&quot; verwechselt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist das richtig. Ich sehe da schon noch einen wesentlichen Unterschied; Mittelmaß ist, denke ich, nicht so sehr mit Schönheit und Erhabenheit verbunden. Denn das ist ja dieses Verklärende; wir identifizieren Perfektion mit Schönheit o.ä.. Es kann aber auch gut sein, dass das Mittelmaß auf der anderen Seite mit Geborgenheit, Frieden und Gemütichkeit identifiziert wird, das kann sein.</p>
<p>btw: Vielleicht besteht das Problem des Avatars gerade darin, dass er &#8220;Perfektion&#8221; und &#8220;perfekt funktionierend&#8221; verwechselt hat.</p>
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		<title>Von: Overclouded Tangle</title>
		<link>http://badindicator.de/blog/2009/01/23/avatar/comment-page-1/#comment-1362</link>
		<dc:creator>Overclouded Tangle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 21:45:13 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, du scheinst auf das Fazit vieler Kinderbücher und Filme anzuspielen: &quot;Seid vorsichtig mit euren Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen&quot; - denn wo sind wir, wenn wir angekommen sind? Und obwohl wir derartige Gedanken mit der Muttermilch aufgesogen haben, träumen wir (in Actionfilmen so wie beim bejubeln unserer Idole oder bei der Erschaffung eines Übermenschens) immer wieder davon, so etwas wie Perfektion - wenn auch nur in begrenztem Rahmen - zu erlangen. Immer wieder kommt die These auf, dass das eigentliche Problem in der eigentlichen Unvollkommenheit des Menschen liegt. Die Inkompatibilität von Mensch und der Perfkektion. Du bringst jedoch in diesem Text einen erfrischenden Aspekt in diesen Gedankengang, indem du fragst was Perfektion für den Einzelnen denn eigentlich bedeutet. Wenn das Ziel erreicht wurde.  

Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen möglichen Gegenentwurf zum Streben nach Perfektion eingehen. Ich frage mich, ob nicht letzten Endes im Streben nach Mittelmäßigkeit und Erträglichkeit ein ähnliches Grundmuster zu finden ist. Wenn Takahashi in Murakamis &quot;After Dark&quot; erklärt, dass er bisher immer daran gedacht hat einen halbwegs akzeptablen Abschluss zu bekommen, einen halbwegs akzeptablen Job zu finden und eine halbwegs akzeptable Frau zu heiraten (nur sinngemäß zitiert - sorry), frage ich mich ob ein Perfektionsanspruch nicht ähnlichen Motiven folgt. Auf jeden Fall könnte man beide dieser Lebens-Ent-würfe hirarchisch gleich einordnen. Bleibt zu hoffen, dass sich auch jenseits dieser Muster und nicht nur dazwischen noch etwas befindet. Etwas - beziehungsweise mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, du scheinst auf das Fazit vieler Kinderbücher und Filme anzuspielen: &#8220;Seid vorsichtig mit euren Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen&#8221; &#8211; denn wo sind wir, wenn wir angekommen sind? Und obwohl wir derartige Gedanken mit der Muttermilch aufgesogen haben, träumen wir (in Actionfilmen so wie beim bejubeln unserer Idole oder bei der Erschaffung eines Übermenschens) immer wieder davon, so etwas wie Perfektion &#8211; wenn auch nur in begrenztem Rahmen &#8211; zu erlangen. Immer wieder kommt die These auf, dass das eigentliche Problem in der eigentlichen Unvollkommenheit des Menschen liegt. Die Inkompatibilität von Mensch und der Perfkektion. Du bringst jedoch in diesem Text einen erfrischenden Aspekt in diesen Gedankengang, indem du fragst was Perfektion für den Einzelnen denn eigentlich bedeutet. Wenn das Ziel erreicht wurde.  </p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen möglichen Gegenentwurf zum Streben nach Perfektion eingehen. Ich frage mich, ob nicht letzten Endes im Streben nach Mittelmäßigkeit und Erträglichkeit ein ähnliches Grundmuster zu finden ist. Wenn Takahashi in Murakamis &#8220;After Dark&#8221; erklärt, dass er bisher immer daran gedacht hat einen halbwegs akzeptablen Abschluss zu bekommen, einen halbwegs akzeptablen Job zu finden und eine halbwegs akzeptable Frau zu heiraten (nur sinngemäß zitiert &#8211; sorry), frage ich mich ob ein Perfektionsanspruch nicht ähnlichen Motiven folgt. Auf jeden Fall könnte man beide dieser Lebens-Ent-würfe hirarchisch gleich einordnen. Bleibt zu hoffen, dass sich auch jenseits dieser Muster und nicht nur dazwischen noch etwas befindet. Etwas &#8211; beziehungsweise mehr.</p>
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