{"id":133,"date":"2008-01-19T20:17:06","date_gmt":"2008-01-19T19:17:06","guid":{"rendered":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/?p=133"},"modified":"2008-09-23T03:51:57","modified_gmt":"2008-09-23T01:51:57","slug":"133","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/2008\/01\/19\/133\/","title":{"rendered":"Blacksuit"},"content":{"rendered":"<p>Er hatte die im alten Design gehaltene Kreditkarte schon zweimal in den Kartenleser des Kassenautomaten geschoben, doch der Fehler in dieser Szene fiel ihm erst auf, als die ebenfalls absichtlich altmodische gehaltene Maschine auch beim dritten Versuch jede Zahlung verweigerte. Es war weder n\u00f6tig noch sinnvoll, die alten Maschinendesigns und die l\u00e4ngst nutzlosen Plastikkarten zu verwenden, die Zahlautomaten waren davon schon lange nicht mehr abh\u00e4ngig, aber aus Gr\u00fcnden der \u00c4sthetik hatte man sie beibehalten; dennoch stand im Display des Automaten nat\u00fcrlich nichts von einer abgelaufenen oder \u00fcberzogenen Kreditkarte, sondern nur<br \/>\n<em> IDENT-PIN ung\u00fcltig.<\/em><br \/>\nUnd so blieben auch die T\u00fcren des Supermarktes verschlossen, solange er den Korb mit den Eink\u00e4ufen im Arm hatte. Manchmal hatten Ger\u00e4te dieser Bauart Fehlfunktionen, so dass man ein zweites Mal den Schl\u00fcssel \u00fcbertragen musste. Doch noch nie hatte er es erlebt, das das System dreimal versagte. Er erwartete daher, dass es eine Art von R\u00fcckmeldung an die Zentrale oder einen Wachdienst geben w\u00fcrde und blieb verwirrt im Ausgangsbereich stehen. Sein Blick wanderte unschl\u00fcssig \u00fcber die Maschine, den Boden und fand schlie\u00dflich in den elektronischen Spiegel an der Wand hinter der Kasse. Einen Moment dauerte es noch, bis er das Ungeheuerliche in der digitalen Reflexion erkannte, doch dann fiel ihm der Fehler auf und er erschrak.<br \/>\nDas im Spiegel &#8211; das war nicht er selbst. Er korrigierte sich; nat\u00fcrlich war er es selbst. Seine echte Identit\u00e4t war verborgen unter der Blacksuit, die sein Aussehen, seine Stimme und seine Kleidung von Kopf bis Fu\u00df frei konfigurierbar machte, aber das dort im Spiegel &#8211; das war auch keine seiner k\u00fcnstlichen Identit\u00e4ten. Wie die meisten Menschen hatte er etwa ein halbes Dutzend davon, verschiedene f\u00fcr die jeweiligen Anl\u00e4sse; dazu selbstverst\u00e4ndlich auch zehn bis zwanzig verschiedene Kleidungssets, schlie\u00dflich wollte er ja nicht immer die gleiche virtuelle Kleidung tragen. Was er jedoch dort im Spiegel sah, das war keine seiner digitalen Identit\u00e4ten. T\u00e4uschte er sich? Er ging einen Schritt auf den Spiegel zu und sah genau hin. Nein, dieses Gesicht hatte er sich sicher nicht ausgesucht. Er hatte den JohnD_12AX-Skin \u00fcbergeworfen, als er sich auf den Weg gemacht hatte; den mit dem schwarzen Sakko, oder mit dem wei\u00dfen, das wusste er nicht mehr genau. Auf jeden Fall hatte er sicher nicht diesen Skin gew\u00e4hlt; er hatte jetzt das Gesicht eines Matrosen oder Kriminellen, mit tiefen, harten Konturen und einigen kaum verborgenen Narben. Die Kleidung war abgewetzt und gr\u00f6\u00dftenteils aus Lederimitat; solche Skins wurden allenfalls zum Spa\u00df getragen, aber sicher nicht beim Einkaufen. Vielleicht war beim Einschalten des Skins etwas schief gelaufen. Er \u00fcberpr\u00fcfte die Anzeigen, die der Anzug in sein Auge projizierte; es gab keine Fehlermeldungen. Mit einigen durch die Jacke verborgenen  Bewegungen  seiner Finger startete er das Diagnosemodul.<br \/>\n<em>Ung\u00fcltige IDENT-PIN. Diagnose abgebrochen<\/em><br \/>\nfl\u00fcsterte eine leise Stimme aus der Blacksuit.<br \/>\nEr wechselte zur Skinauswahl, und zu seinem Erstaunen fand er in der Liste keinen Oberfl\u00e4chenskin, der ihm auch nur ann\u00e4hernd bekannt vorkam. DESC_4r hie\u00df der, den er gerade auftrug. Er w\u00e4hlte einen der anderen aus und best\u00e4tigte die Umstellung, um das System zu testen.<br \/>\n<em>Ung\u00fcltige IDENT-PIN. Skinwechsel abgebrochen.<\/em><br \/>\nWieder die leise Frauenstimme, der alte Kassenautomat grinste ihn mi\u00dfmutig an.<br \/>\nEr hatte den falschen Anzug an, das war die Erkl\u00e4rung, anders konnte es nicht sein. Aber wie konnte das sein? Er suchte nach dem Statusbericht des Anzugs, dort war der echte Besitzer f\u00fcr gew\u00f6hnlich eingetragen. Eigentlich sollte man den Vollanzug nicht einmal schlie\u00dfen k\u00f6nnen, wenn man nicht der Besitzer war, aber auch solche Fehler konnten sicher geschehen, auch wenn er davon noch nie geh\u00f6rt hatte.<br \/>\n<em>Eigent\u00fcmer: n\/a &#8211; Bitte nat\u00fcrliche Identit\u00e4t angeben.<br \/>\n<\/em>Ein leerer Anzug, vielleicht war einfach der Speicher gel\u00f6scht worden.<br \/>\nEr w\u00e4hlte die Zeile, gab seine IDENT-Nummer ein und best\u00e4tigte. Ein Symbol am oberen Rand zeigte an, dass die Eingabe gep\u00fcft wurde.<br \/>\n<em>Identit\u00e4t nicht gefunden. Bitte achten Sie auf die Gro\u00df- und Kleinschreibung bei der Eingabe ihrer IDENT.<br \/>\n<\/em>Er \u00fcberpr\u00fcfte seine Eingabe zweimal; es konnte nicht sein, es musste die richtige Nummer sein; A12Doring. Er gab sie erneut ein und best\u00e4tigte.<br \/>\n<em>Identit\u00e4t nicht gefunden. Bitte wenden Sie sich an den zust\u00e4ndigen Systemadministrator.<\/em><br \/>\nEr begann sich vor dem Anzug zu gruseln. Er sah sich um; er war der einzige Kunde. Dann griff er nach der Verriegelung des Kopfendes. Wenn der Anzug eingeschaltet war, konnte man sie nur f\u00fchlen und nicht sehen. Eine Weile tastete er \u00fcber die k\u00fcnstlichen Haaren, die k\u00fcnstliche Stirn, die k\u00fcnstlichen Ohren.<br \/>\nEr fand ihn nicht, er war nicht da; hektisch zog er am Haaransatz, wo die unsichtbare Kapuze des Anzugs mit dem Rest der Suit verbunden war, ri\u00df daran, bis die ganz Stirn schmerzte . Es half nichts.<br \/>\n<em>Ausstieg verweigert, ung\u00fcltige IDENT-PIN. Bitte geben Sie ihre nat\u00fcrliche Identit\u00e4t an.<\/em><br \/>\nDie Angst in ihm wuchs. Warum lie\u00df es ihn nicht hinaus? War war mit seiner Identit\u00e4t geschehen? Er gab sie noch einmal ein, diesmal geschah etwas.<br \/>\n<em>Ihre Identit\u00e4t ist nicht existent. Es wird eine Verbindung zur Hotline hergestellt.<\/em><br \/>\nEr sah, wie der Anzug den Code w\u00e4hlte.<br \/>\n&gt;&gt;Blacksuit Support, Guten Tag, bitte schildern sie das Problem.&lt;&lt; sagte eine blecherne Frauenstimme am anderen Ende der Leitung, er war sich nicht ganz sicher, ob er mit einer Frau oder einem Computer sprach. Er erkl\u00e4rte seine Lage, das Wesen am anderen Ende der Leitung schien einige Sekunden nachzudenken (oder zu rechnen).<br \/>\n&gt;&gt;Es tut mir leid, aber ich kann sie tats\u00e4chlich nicht in der Datenbank finden&#8230;&lt;&lt;, sie stockte, &gt;&gt;da scheint es doch einige&#8230; Anomalien in ihrem System zu geben. Von hier aus kann ich das Problem nicht l\u00f6sen, sie sollten auf dem schnellsten Weg die n\u00e4chste Filiale aufsuchen.&lt;&lt;<br \/>\nEr sah, wie der Routenplaner aufgerufen wurde, sie hatte die Adresse schon eingegeben.<br \/>\n&gt;&gt;Ich hoffe, Blacksuit Kreditkarten konnte ihnen helfen und bedanke mich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch, Herr Doring.&lt;&lt;<br \/>\nEr stutzte.<br \/>\n&gt;&gt;Wie haben sie mich gerade genannt?&lt;&lt;<br \/>\n&gt;&gt;Doe. Oh, das ist die Firmenpolitik; solange ihre nat\u00fcrliche Identit\u00e4t nicht zweifelsfrei gekl\u00e4rt ist, werden sie von uns unter dem Namen John Doe gef\u00fchrt. Fassen sie das bitte nicht als Herabw\u00fcrdigung auf.&lt;&lt;<br \/>\nSie trennte die Verbindung. Der blinkende Pfeil vor seinen Augen wies den Weg zur n\u00e4chsten Filiale. Alles w\u00fcrde in Ordnung kommen, wenn er dort war; er beruhigte sich wieder etwas. Er stellte den Einkaufskorb ab, die T\u00fcr \u00f6ffnete sich. Auf der Stra\u00dfe angekommen folgte er den Pfeilen.<br \/>\nEs waren nicht viele Menschen unterwegs, aber diejenigen, die er sah, wechselten die Stra\u00dfenseite, wenn sie an ihm vorbeikamen. Er erkannte einen Nachbarn, oder zumindest glaubte er, dass sich unter der Oberfl\u00e4che einer seiner Nachbarn verbarg. Der Zweifel begann an ihm zu nagen; was, wenn sie seine Daten wirklich verloren hatten? Wenn sie ihm nicht glauben w\u00fcrden? Das war so gut wie unm\u00f6glich, das wusste er. Wenn sie den Anzug entfernen w\u00fcrden, k\u00f6nnten sie sicher feststellen, wer er war. Aber dennoch; er hatte Angst. Was, wenn nicht? Wenn er unter dieser gr\u00e4sslichen Oberfl\u00e4che gefangen bleiben w\u00fcrde? Seine Knie f\u00fchlten sich seltsam weich an.<br \/>\nPl\u00f6tzlich wollte er nicht mehr allein dorthin gehen; seine Wohnung lag beinahe auf dem Weg, und so beschloss er, den Umweg in Kauf zu nehmen. Im Routingmodul fand er den Weg dorthin nicht &#8211; nat\u00fcrlich nicht, der Speicher war ja gel\u00f6scht worden. Also musste er sich mit einiger M\u00fche selbst orientieren.<br \/>\nNach einer Weile bog er entgegen der Pfeilrichtung in eine Querstra\u00dfe ab, die ihm bekannt vorkam; Alle drei Sekunden wies ihn die Stimme des Anzugs darauf hin, dass er umdrehen solle, er konnte es nicht abstellen.<br \/>\nZu seiner \u00dcberraschung fand er das Haus sofort. Im Flur stank es nach Urin, das war ihm auf dem Weg nach drau\u00dfen nicht aufgefallen. Vermutlich war auch das eine Fehlfunktion des Anzugs. Seine H\u00e4nde zitterten leicht, als er auf den Summer dr\u00fcckte; das Schloss lie\u00df ihn auch hier nicht passieren. F\u00fcr einen Moment h\u00f6rte er kein Ger\u00e4usch aus der Wohnung, und er dachte dar\u00fcber nach, ob er vielleicht an der falschen T\u00fcr geklingelt hatte. Dann jedoch h\u00f6rte er Schritte. Die T\u00fcr \u00f6ffnete sich, und seine Frau stand dahinter, in dem Skin, den sie zu Hause immer trug. Er war ihrer nat\u00fcrlichen Identit\u00e4t nicht un\u00e4hnlich, nur waren die Konturen ihres k\u00fcnstlichen Gesichts etwas weicher, und ihre Augen hatten eine andere Farbe.<br \/>\nEr l\u00e4chelte, bis er bemerkte, dass es nicht sein L\u00e4cheln war, sondern ein fremdes. Sie sah ihn verst\u00e4ndnislos an.<br \/>\n&#8222;Ich wei\u00df, ich sehe seltsam aus, aber es gibt da einige Probleme mit dem Anzug. Ich muss zur Reparatur in die n\u00e4chste Filiale, aber ich m\u00f6chte nicht allein gehen&#8230;&#8220;. Seine Frau legte den Kopf schief.<br \/>\n&#8222;Wer sind sie denn?&#8220; fragte sie, er h\u00f6rte die Angst dahinter auch durch die k\u00fcnstliche Stimme hindurch, und ihm wurde etwas schwindelig.<br \/>\n&#8222;Ich bin es, dein Mann.&#8220;<br \/>\n&#8222;Wer? Ich habe keinen Mann.&#8220; antwortete und zog die T\u00fcr ein wenig weiter zu.<br \/>\n&#8222;Liebling, ich bin es. Erkennst du mich nicht?&#8220;<br \/>\n&#8222;Ich hatte nie einen Mann&#8220; sagte sie tonlos und mehr zu sich selbst, dann schlug sie die T\u00fcr zu.<\/p>\n<p>&#8222;Ich hatte nie einen Mann&#8220;,  sagte sie tonlos und er sah sich wieder im digitalen Spiegel des Supermarktes. Sein Kopf war ein Bildschirm und der K\u00f6rper darunter steckte immer noch in dem gr\u00e4sslichen, falschen Skin. Der Kassenautomat hatte nun Augen und bediente sich selbst mit d\u00fcnnen, metallischen \u00c4rmchen, die aus der Verkleidung ragten.<br \/>\n<em>A12Doring <\/em>tippten sie auf der veralteten Tastatur, er sah die Zeichen in der Spiegelung des Bildschirms auf seinen Schultern. Die Zahlen verschwanden wieder, <em>Identit\u00e4t nicht existent, bitten achten sie auf die Gro\u00df- und Kleinschreibung bei der Eingabe ihrer IDENT.<\/em><br \/>\nSeine Frau stand vor der verriegelten Ausgangst\u00fcr und l\u00e4chelte ihn und den Automaten  seltsam an, ihr Mund \u00f6ffnete sich,<\/p>\n<p>Er erwachte auf der T\u00fcrschwelle und sah die K\u00f6pfe zweier M\u00e4nner mit identischen Gesichtern \u00fcber sich, identische Skins bis auf die Kleidung. Der mit dem schwarzen Sakko sah ihn durchdringend an,<br \/>\n&#8222;Wir sind von der Wache.&#8220; sagten die beiden fast zeitgleich mit \u00e4hnlichen Stimmen.<br \/>\nDer im schwarzen Sakko beugte sich zu ihm herunter;<br \/>\n&#8222;Wir nehmen sie fest aufgrund des Verdachts der Nicht-Identit\u00e4t&#8220;, er \u00fcberlegte einen Moment, &#8222;sie sind nicht sie selbst.&#8220;, f\u00fcgte er erkl\u00e4rend hinzu, im Hintergrund h\u00f6rte er seine Frau leise mit dem anderen Agenten sprechen.<\/p>\n<p>Sie l\u00e4chelte fast h\u00e4misch, ihr Mund \u00f6ffnete sich.<br \/>\n&#8222;Ich wei\u00df ein Geheimnis&#8230;&#8220; sagte sie,  dann begann ihre Gestalt sich zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nDer Kassenautomat gab weiter stakkatohaft Zeichen ein, immer wieder. Auf dem Monitor, der einmal sein Kopf gewesen war, blinkte im selben Rhythmus<br \/>\n<em>Doring nicht existent.<\/em><br \/>\nF\u00fcr einen Moment erkannte er in den verzweifelten, aufgeklebten Augen der Maschine seinen eigenen blauen Augen, aber dann wurden sie gr\u00fcn, braun, rot, schlie\u00dflich farblos.<br \/>\nDie Schultern der Frau wurden breiter, ihre Brust schmaler, ihr gelbes Kleid wurde k\u00fcrzer und immer heller, alles zugleich, und nach einem Augenblick hatte sie den Skin der Agenten \u00fcbergeworfen.<br \/>\n&#8222;Ich wei\u00df ein Geheimnis&#8220;, fl\u00fcsterte sie, &#8222;es gibt keine Blacksuit.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Seine Pers\u00f6nlichkeit destabilisiert sich, wir m\u00fcssen die Suit jetzt entfernen.&#8220; Er blickte an die Decke, dort war der Name <em>Blacksuit Corp.<\/em> eingraviert, in einem sich wiederholenden Muster. OP-Licht blendete ihn. Ein Mann stand neben ihm und hielt ein Skalpell in den H\u00e4nden. Er sah auch die beiden Agenten mit den gleichen Gesichtern, der eine im schwarzen Sakko, der andere im wei\u00dfen, der eine blickte ihn ernst an, der andere l\u00e4chelte.<br \/>\n&#8222;Wir nehmen sie fest wegen des Verdachts der Nichtidentit\u00e4t. Sie sind nicht sie selbst.&#8220; sagte der eine. Seine Arme und Beine waren an den medizinischen Stuhl gefesselt, auf dem er lag, er str\u00e4ubte sich gegen die Ketten, als der Arzt noch einen Schritt auf ihn zu ging.<\/p>\n<p>Sie l\u00e4chelte ihn und den verzweifelnden Automaten h\u00e4misch an, &#8222;Es gibt keine Blacksuit.&#8220;<\/p>\n<p>sagte der Agent im wei\u00dfen Sakko, sein Kollege schien ihn nicht zu h\u00f6ren.<br \/>\n&#8222;Wir m\u00fcssen jetzt anfangen.&#8220;, der Arzt setzte das Messer auf seine Brust, er tobte und sch\u00fcttelte sich, riss mit aller Kraft an den Fesseln.<br \/>\n&#8222;Sie sind nicht sie selbst.&#8220; sagte das schwarze Sakko,<br \/>\nder andere Agent l\u00e4chelte still,<br \/>\n&#8222;Es gibt keine Blacksuit.&#8220; fl\u00fcsterte er noch einmal.<br \/>\n&#8222;Sein Anzug destabilisiert sich, wir m\u00fcssen die Pers\u00f6nlichkeit jetzt herausschneiden.&#8220; kreischte der Arzt, er h\u00f6rte seine eigene fremde Stimme schreien, aber seine Schreie klangen wie das W\u00e4hlger\u00e4usch eines alten Modems,<br \/>\n&#8222;Sie sind schuldig des Vergehens der Nicht-Identit\u00e4t&#8220;, der Agent \u00fcberlegte oder rechnete einen Moment,<br \/>\n&#8222;Sie sind nicht sie selbst.&#8220;<br \/>\nEs gibt keine Blacksuit.<br \/>\nEr br\u00fcllte vor Schmerz &#8211;<\/p>\n<p>Sie sind nicht sie selbst.<br \/>\nEs gibt keine Blacksuit.<\/p>\n<p>Es g7bt keiAe Black4uit.<br \/>\nSie siBd nicFt sie sel5st.<\/p>\n<p>A7 A767 F19AE 136A4F5F<br \/>\n1BC 4BDC 163F5 354 AD56B<\/p>\n<p>1010001100 0111001110 1110001110 1001010111 1100101010 10101011111 101101000  000000111<br \/>\n1100101010 10101011111 101101000  000000111 1010001100 0111001110 1110001110 1001010111<\/p>\n<p>Runlevel 0. System halted.<\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p><em>Erwache, Nichts. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er hatte die im alten Design gehaltene Kreditkarte schon zweimal in den Kartenleser des Kassenautomaten geschoben, doch der Fehler in dieser Szene fiel ihm erst auf, als die ebenfalls absichtlich altmodische gehaltene Maschine auch beim dritten Versuch jede Zahlung verweigerte. 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