{"id":143,"date":"2008-04-07T05:15:55","date_gmt":"2008-04-07T03:15:55","guid":{"rendered":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/?p=143"},"modified":"2008-09-23T03:45:12","modified_gmt":"2008-09-23T01:45:12","slug":"ton","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/2008\/04\/07\/ton\/","title":{"rendered":"Ton"},"content":{"rendered":"<p>H\u00e4tte sie mir von dem Traum nicht erz\u00e4hlt, mein Leben w\u00e4re vielleicht anders verlaufen. Ich bin mir sogar sicher, dass alles anders geworden w\u00e4re, wenn wir an jenem Abend nicht zusammengesessen h\u00e4tten. Aber nat\u00fcrlich bleibt das Spekulation; ich kann es nicht wissen, und vermutlich ist das auch besser so.<\/p>\n<p>Es war an einem Dienstag im Jahr 1987, das wei\u00df ich noch genau. Ich wei\u00df auch noch, was f\u00fcr Musik gespielt wurde, die Erinnerung an die Szene ist ganz klar erhalten geblieben. Im Hintergrund lief ein m\u00fcder Countrysong. Ich wei\u00df nicht, ob das passend war oder nicht; vielleicht schon. In meinem Kopf kann ich immer noch die k\u00fchle Stimme des S\u00e4ngers h\u00f6ren, wenn ich daran zur\u00fcckdenke, also glaube ich, dass es irgendwie schon passend war: Sonst h\u00e4tte ich es mir wohl nicht so genau gemerkt. Manchmal denke ich, dass das die einzige Erinnerung ist, die wirklich mir geh\u00f6rt, mir. Als ob an diesem Abend irgendetwas in mir gestorben w\u00e4re. Das ist nat\u00fcrlich dumm; ich lebe, nichts an mir hat sich ge\u00e4ndert, abgesehen von der Art, wie ich die Dinge sehe. Meine Perspektive hat sich gedreht, das mag sein.<\/p>\n<p>Sie erz\u00e4hlte es beil\u00e4ufig, und vielleicht ist das der Grund, warum ich die Musik in dem Caf\u00e9 als so passend empfand, das denke ich manchmal. Aber auch das kann nicht stimmen; sie war aufgeregt, nicht aufgel\u00f6st, aber doch sehr aufgeregt, nur hatte ich kaum Interesse an dem Gespr\u00e4ch gezeigt. Ich schaute gerade einem h\u00fcbschen M\u00e4dchen nach, das vor dem Fenster mit ihrem Hund spazieren ging, als sie von dem Traum zu erz\u00e4hlen begann: Ich drehte den Kopf wieder zu ihr. Den Ausdruck in ihren Augen werde ich bis zu meinem Tod nicht vergessen; vielleicht wird der Rest der Szene irgendwann verblassen, das k\u00f6nnte sein. Ich werde bald 45, und irgendwann wird der Verstand wohl tr\u00e4ger werden, irgendwann werden sich meine Erinnerungen davonstehlen. Diesen Ausdruck aber, den werde ich sicher nicht vergessen, bis zum Ende nicht. Er stand nur f\u00fcr einen Bruchteil eines Moments in ihren Augen; ich habe mir das nicht eingebildet, glaube ich, er war da, einen unbeschreiblich grausamen Augenblick lang. Ich kann nicht beschreiben, was dieser Ausdruck genau war; man kann es nicht, niemand k\u00f6nnte es, bef\u00fcrchte ich. Es war so, als w\u00fcrde ich durch sie hindurchsehen, oder als w\u00fcrde ich durch sie in mich hineinsehen; beides, zugleich.<br \/>\n<em> Ich hatte einen Traum, gestern<\/em>, hatte sie gesagt, <em>von dem muss ich dir erz\u00e4hlen<\/em>. <em>Er besch\u00e4ftigt mich, und ich muss jemandem davon erz\u00e4hlen.<\/em><\/p>\n<p>Es war ihr Traum, nicht meiner, und das l\u00e4sst die Sache unwahrscheinlich erscheinen lassen, aber ich kann mir genau &#8211; ganz genau &#8211; vorstellen, wir ihr Traum aussah. Sie hat ihn nicht sehr detailliert beschrieben, aber trotzdem habe ich ein konkretes Bild vor Augen. In diesem Bild sitzt sie in dem Caf\u00e9. Es ist sehr voll, ich kann den Rauch riechen, ich kann das Stimmengewirr h\u00f6ren, den Kaffee schmecken. Und dann kommt jemand herein, den ich nicht erkennen kann; er tr\u00e4gt eine Sportjacke und eine Winterm\u00fctze, die er sich tief ins Gesicht gezogen hat. <em>Er will nicht erkannt werden<\/em>, das hat sie damals zu mir gesagt; <em>er will nicht erkannt werden, niemand soll sehen, wer er ist. Er ist der Tod.<\/em><\/p>\n<p>Bis heute verstehe ich diesen Satz nicht; denn er ist nicht der Tod, nicht in dem Bild, das ich von der ganzen Szene habe. Ich frage mich oft, ob ich sie falsch verstanden habe; ob mein Bild einfach nur falsch ist. Aber Bilder k\u00f6nnen nicht so einfach falsch sein. Sie sind subjektive Eindr\u00fccke, und vielleicht ist der Grund daf\u00fcr, dass ich diese Szene niemals vergesse, genau der: Ich habe ihren Traum gesehen, aber durch meine Augen. F\u00fcr sie war der Traum nur eine interessante, eine be\u00e4ngstigende Episode. Wir haben nach diesem Tag nie wieder dar\u00fcber gesprochen, einmal habe ich versucht, mit ihr dar\u00fcber zu reden, aber sie konnte sich nicht mehr daran erinnern. F\u00fcr sie war es keine Katastrophe, sondern nur eine kleine Anekdoten. Ich glaube, sie hat wirklich den Tod gesehen in ihrem Albtraum: nur eine Figur, ein Spieler auf dem Spielfeld, der zusammen mit demselben verschwindet, wenn man erwacht. Ich dagegen habe mich gesehen, mich, und ich bin keine der Spielfiguren. In meinem Bild komme ich herein durch die T\u00fcr, nicht der Tod, nur ich in der Verkleidung des Todes.<\/p>\n<p>Aber egal, wer der Mann ist; wir sind uns einig dar\u00fcber, was er tut. Er setzt sich an ihren Tisch. In meiner Vorstellung nimmt er den Platz, den ich hatte, als sie mir davon erz\u00e4hlte, direkt am Fenster. Er fragt nicht, ob er sich setzen darf, und in ihrer Erz\u00e4hlung war das der Punkt, an dem ich den Charakter eines Albtraums erkannte. Hier beginnt die Gewalt, dachte ich damals. Die W\u00fcrfel sind jetzt gefallen; h\u00e4tte er sie gefragt oder sich nur an einen anderen Tisch gesetzt, dann w\u00e4re alles offen gewesen, aber so ist klar, dass es ein schlechtes Ende nehmen muss.<\/p>\n<p>Er sieht sie an: <em>Man kann kein Gesicht erkennen,<\/em> so hat sie es beschrieben. <em>Da ist ein Gesicht, aber man kann es nicht erkennen. Als h\u00e4tte man diese Krankheit, bei der man Gesichter nicht unterscheiden kann.<\/em> In meinem Bild ist das ebenso; aber ich wei\u00df eben, dass ich unter dieser Maskerade stecke, ich bin mir ganz sicher. Das Ungesicht grinst; es grinst h\u00e4misch. Und dann sagt er nur zwei S\u00e4tze; er sagt sie ganz ruhig, aber auch so, dass man wei\u00df, wie lange er sie studiert hat.<\/p>\n<p>Glaubst du, was du siehst? Was siehst du denn?<\/p>\n<p>Er l\u00e4sst die S\u00e4tze ein oder zwei Sekunden wirken, starrt sie an, sucht nach der Reaktion. Dann steht er von seinem Stuhl auf und hebt ihn fast spielend hoch, ohne jedoch darauf zu verzichten, seine Kraft zu demonstrieren. Es ist eine Geste der \u00dcberlegenheit, eine, die sie klein wirken l\u00e4sst und auch wirken lassen will.<br \/>\nDann hebt er ihn \u00fcber den Kopf, dreht sich herum und l\u00e4sst ihn auf einen der anderen G\u00e4ste herabsausen.<\/p>\n<p>Es ist eine rohe Tat, aber keine, die diese Art von Unwohlsein erzeugt, von der sie mir damals erz\u00e4hlen wollte. Ich habe dieses Bild genau vor Augen, wie der Stuhl krachend zerrei\u00dft, aber es macht mir keine Angst. Er oder ich, wir wollen diesen Gast nicht t\u00f6ten oder verletzen, darum geht es nicht. Wir wollen etwas zeigen, das noch viel schlimmer ist.<\/p>\n<p>Als der Stuhl mit diesem lauten Ger\u00e4usch explodiert, verstummen die Gespr\u00e4che pl\u00f6tzlich. Ich kann keinen Rauch mehr riechen; in meiner Vorstellung dampfen selbst die Kaffeetassen nicht mehr. Die G\u00e4ste verharren; sie frieren nicht ein wie in einem Film, sie bleiben nur sitzen und starren.<br \/>\nEinen Moment dauert es, bis das Ger\u00e4usch des zerst\u00f6rten Stuhls verklungen ist, dann ist es still. Der Mann tritt von seinem Werk zur\u00fcck. Und was man dann sieht, das ist der getroffene Gast, doch da ist kein Blut. Als sie mir davon erz\u00e4hlte, erwartete ich ein sehr blutr\u00fcnstiges Bild; doch da war kein Rot, nichts. Nur dieser Mensch oder besser: dieses Ding. Ich kann nur versuchen, es zu beschreiben &#8211;<br \/>\nSein Kopf ist nicht verletzt worden; er fehlt einfach nur, zumindest der gr\u00f6\u00dfte Teil. Er scheint schr\u00e4g abgebrochen zu sein, wie von einer alten Statue. Die R\u00e4nder sind spr\u00f6de; da ist keine glatte Bruchkante, dieses Ding ist nicht eingerissen und es hat auch nicht nachgegeben wie weiches Fleisch. Es ist gesprungen, gesprungen wie ein Tonkrug. In ihrem Traum steht sie auf, um es genauer zu erkennen, und erst dann begreift sie, was wirklich geschehen ist; dieses Wesen war tats\u00e4chlich aus Ton. Das Innere war schon immer hohl: die d\u00fcnne Schicht aus gebranntem Ton hat es schon immer zusammengehalten. Es war nur eine Oberfl\u00e4che, und er oder ich haben diese Oberfl\u00e4che zerschmettert. Da war gar kein echtes Wesen, kein wirklicher Mensch, den wir h\u00e4tten t\u00f6ten k\u00f6nnen, nur dieses besch\u00e4digte Tongef\u00e4\u00df, diese Sammlung von F\u00e4lschungen.<br \/>\nIch wei\u00df nicht genau, was dann geschieht; ich wei\u00df, dass der Mann ohne Gesicht ihr etwas H\u00e4misches zuruft und dann all die anderen G\u00e4ste zerschl\u00e4gt, zerschl\u00e4gt wie das erste Gef\u00e4\u00df auch, aber ich wei\u00df nicht, in welcher Reihenfolge es geschieht oder wie er es tut. Manche scheinen nur unter seinem Blick zu bersten; er muss sie nicht schlagen, um sie zu zerbrechen, aber das ist meine Interpretation und nicht ihre. Sicher bin ich mir aber, dass auch sie irgendwann zuschl\u00e4gt; sie hat das so erz\u00e4hlt, sie beobachtet die Szene zun\u00e4chst nur, voller Angst, voller Ekel. Aber mit jedem Gast, der mit einem klirrenden Ger\u00e4usch zerbirst, w\u00e4chst auch die Wut in ihr; es ist eine unbestimmte Wut, ich kann sie mir genau ausmalen. Es ist die Wut von jemandem, der etwas sehr Wertvolles verloren hat. Die Wut einer Betrogenen. Und so packt sie irgendwann eine der gro\u00dfen Kaffeetassen und zerschl\u00e4gt die Frau hinter der Kasse.<br \/>\nF\u00fcr sie endete der Traum an dieser Stelle; entweder das, oder sie hat mir vom Ende einfach nicht erz\u00e4hlt. <em>Dann bin ich aufgewacht<\/em>, hat sie gesagt, <em>ich war schwei\u00dfgebadet und hatte die H\u00e4nde zu F\u00e4usten geballt.<\/em><br \/>\nAn diesem Dienstag hat sie noch eine Weile dar\u00fcber geredet; sie wollte von mir wissen, was ich davon hielt, aber ich konnte nicht viel sagen, das Bild hatte sich schon in meinem Kopf gebildet, w\u00e4hrend sie davon erz\u00e4hlt hatte, und so war ich mit mir selbst besch\u00e4ftigt. Meine Erinnerung an das Gespr\u00e4ch verwischt sich an dieser Stelle; es war mir einfach nicht mehr wichtig, was sie sagte. Ich wei\u00df noch, dass ich mehrmals nach dem Ende fragte , aber sie erz\u00e4hlte mir nichts mehr. In meinem Bild endet der Traum nicht mit der Zerschlagung des Kassierergef\u00e4\u00dfes, deshalb fragte ich nach; aber vielleicht hat sie wirklich nicht mehr gesehen.<br \/>\nIn meiner Vorstellung ist es nicht die Kassiererin, die als letztes zerschlagen und somit entlarvt wird, nein. Sie steht vor diesem geborstenen Gef\u00e4\u00df, h\u00e4lt die zerschmetterte Kaffeetasse noch in der Hand, und blickt zu dem Ungesicht &#8211; und damit zu mir &#8211; her\u00fcber. Von den G\u00e4sten ist keiner ganz geblieben, alle sind geborsten, alle waren nur H\u00fcllen, nur Oberfl\u00e4chen. Nur ich stehe noch im leeren Raum zwischen den zerbrochenen Gef\u00e4\u00dfen. Ich gehe einige Schritte auf sie zu, in der Hand eine alte Teekanne.<\/p>\n<p>Heuchlerin<\/p>\n<p>nenne ich sie dann zweimal, bevor ich auch diesen Tonkrug zerschlage, diese L\u00fcge enttarne. Das ist nicht das letzte Bild der Szene, eins muss noch kommen, das verstehe ich inzwischen, denke ich. Auch ich muss entlarvt werden, und so kommt es auch; die Kanne zerschl\u00e4gt mein Ungesicht, und auch darunter ist nur hohle, leere Dunkelheit, die Schw\u00e4rze eines geplatzten Betrugs.<\/p>\n<p>Ich denke manchmal, es w\u00e4re nicht so schlimm gewesen, wenn ich diesen Traum wirklich gehabt h\u00e4tte; dann w\u00e4re ich aufgewacht, und alles w\u00e4re gut gewesen. Aber ich hatte ihn nicht; ich kann nicht erwachen, ich bin schon wach. Oder ich bin an diesem Dienstag im Jahre 1987 auf eine Weise aufgeweckt worden, die man nicht zur\u00fccknehmen kann, die nicht korrigierbar ist. F\u00fcr sie ist es ein Traum geblieben, etwas, was man am ehesten als ein Spiel ohne Einsatz verstehen kann. F\u00fcr mich ist es zur Wirklichkeit geworden, und die gibt es nicht ohne Einsatz.<\/p>\n<p>Es ist nicht so, dass mein Leben an diesem Tag geendet h\u00e4tte; das habe ich schon gesagt. Aber trotzdem hat sich vieles ver\u00e4ndert. Vielleicht liegt es nicht nur an diesem Erlebnis, vielleicht ist es auch eine Form von Selbstbetrug, es nur auf ihre Erz\u00e4hlung zu schieben, aber ich lebe seit diesem Tag allein. Ich mache meine Arbeit, das habe ich auch vorher schon getan. Doch ich bin in den Wachdienst gewechselt: ich bewache nachts Industriegeb\u00e4ude. Mir ist klar, warum ich das tue und nichts anderes; ich ertrage keine Menschen mehr um mich. Sicher bin ich einsam, da mache ich mir nichts vor. Aber es ist eine andere, eine irreversible Art von Einsamkeit. Menschen, die einsam sind, w\u00fcnschen sich einen anderen Menschen, der in ihrer N\u00e4he ist. Das w\u00fcnsche ich mir nicht. Ich f\u00fchle mich einsam, aber ich wei\u00df, dass daran nichts zu \u00e4ndern ist.<br \/>\nMein Leben ist ja auch nicht schlecht, das kann ich nicht behaupten. Manchmal esse ich abends ein Steak, oder schaue fern: Das bringt mir ein wenig Zerstreuung, auch wenn ich Filme, in denen Menschen spielen, nur schwer ertrage; mir sind Tierdokumentationen lieber.<\/p>\n<p>Es ist immer das gleiche, wenn ich doch einen Spielfilm einschalte oder mit dem Bus zur Arbeit fahren muss; alles ist normal, ich sehe die Menschen um mich herum, ich h\u00f6re ihre Gespr\u00e4che. Doch dann drehe ich den Kopf, vielleicht sehe ich aus dem Fenster oder nach den Fischen in meinem Aquarium. Und dann ist es wieder da, das Ger\u00e4usch der klirrenden Tonkr\u00fcge, und aus den Augenwinkeln sehe ich ihre hohlen, leeren Gesichter; diese F\u00e4lschung, die sie Mensch nennen. Etwas \u00c4hnliches passiert manchmal, wenn ich zu lange in den Spiegel sehe; es w\u00e4re auch eine unertr\u00e4gliche Ungerechtigkeit, wenn es nicht so w\u00e4re. Deshalb endet der Traum auch so und nicht anders, es musste so sein. Ich bin nicht anders als sie; Ich bin nur eine Oberfl\u00e4che, ein Au\u00dfen, mehr nicht. Dar\u00fcber muss man sich keine Gedanken machen: Ich habe es getan, und manchmal bereue ich es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4tte sie mir von dem Traum nicht erz\u00e4hlt, mein Leben w\u00e4re vielleicht anders verlaufen. Ich bin mir sogar sicher, dass alles anders geworden w\u00e4re, wenn wir an jenem Abend nicht zusammengesessen h\u00e4tten. Aber nat\u00fcrlich bleibt das Spekulation; ich kann es nicht wissen, und vermutlich ist das auch besser so. Es war an einem Dienstag im [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,16],"tags":[63,56,57,33,42],"class_list":["post-143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2","category-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2","tag-desillusion","tag-einsamkeit","tag-isolation","tag-tod","tag-zynismus"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/badindicator.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}